Altersarmut Deutschland Statistik: 1,2 Millionen Betroffene

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Wie verbreitet ist Altersarmut in Deutschland wirklich? Die Zahlen sind ernüchternd: Fast jede fünfte Person ab 65 Jahren gilt als armutsgefährdet, über 1,2 Millionen Menschen beziehen Grundsicherung im Alter, und die Projektionen deuten auf einen weiteren Anstieg. Wer im Ruhestand mit einer knappen Rente startet, bleibt meist dauerhaft betroffen.

Kurz zusammengefasst

19,5 Prozent der Menschen ab 65 Jahren in Deutschland sind armutsgefährdet, deutlich mehr als in der Gesamtbevölkerung (16,1 Prozent). Rund 1,26 Millionen Menschen beziehen Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, davon etwa 739.000 allein wegen des Erreichens der Altersgrenze. Insgesamt leben rund 13,1 Millionen Menschen unter der Armutsschwelle, und die Zahlen steigen seit Jahren.

Diese Seite bündelt die wichtigsten Statistiken zur Altersarmut in Deutschland: wie viele Menschen betroffen sind, wie viele auf Grundsicherung angewiesen sind, wen es am härtesten trifft, ab wann man offiziell als arm gilt, welche Ursachen dahinterstecken und wie sich die Altersarmut künftig entwickeln dürfte. Jede Zahl ist mit einer Quelle verlinkt, die Sie am Ende der Seite finden.

Wie viele ältere Menschen von Altersarmut betroffen sind

Altersarmut ist längst kein Randphänomen mehr. Die offiziellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass das Armutsrisiko im Ruhestand höher liegt als im Bevölkerungsdurchschnitt.

1. 19,5 Prozent der über 65-Jährigen sind armutsgefährdet

Nach den Ergebnissen der Erhebung EU-SILC waren 19,5 Prozent der Menschen ab 65 Jahren in Deutschland von Armut bedroht. Das liegt deutlich über der Quote der Gesamtbevölkerung von 16,1 Prozent. Damit ist statistisch fast jede fünfte Person im Rentenalter betroffen.1

2. Auch bei den Hochbetagten ab 75 bleibt das Risiko hoch

Bei den Menschen ab 75 Jahren lag die Armutsgefährdungsquote bei 19,1 Prozent. Das Armutsrisiko sinkt im hohen Alter also kaum, sondern verfestigt sich. Wer einmal mit einer knappen Rente in den Ruhestand startet, bleibt meist dauerhaft betroffen.2

3. 13,1 Millionen Menschen leben unter der Armutsschwelle

Insgesamt waren 15,5 Prozent der Bevölkerung in Deutschland einkommensarm, das entspricht rund 13,1 Millionen Menschen. Bezieht man Personen mit, die zusätzlich von erheblicher materieller Entbehrung oder geringer Erwerbsbeteiligung betroffen sind, waren 17,6 Millionen Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das sind 20,9 Prozent der Bevölkerung.3

Grundsicherung im Alter: wenn die Rente nicht reicht

Wenn die eigene Rente nicht zum Leben ausreicht, gibt es die Grundsicherung im Alter. Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger steigt, und die offiziellen Zahlen bilden nur einen Teil der Wirklichkeit ab.

4. Rund 1,26 Millionen Menschen beziehen Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung

Ende Dezember 2024 erhielten 1.261.005 Personen Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Das waren rund 49.000 Menschen oder 4,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl steigt damit seit Jahren kontinuierlich an.4

5. 739.000 Menschen beziehen Grundsicherung allein wegen Altersarmut

Von den rund 1,26 Millionen Empfängern bekamen 738.840 Personen die Leistung wegen des Erreichens der Altersgrenze, das sind 58,6 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr stieg allein diese Gruppe um 7,1 Prozent. Die Grundsicherung wegen voller Erwerbsminderung blieb mit 522.165 Personen dagegen unverändert.5

6. 3,9 Prozent der Menschen über der Altersgrenze beziehen Grundsicherung

Bezogen auf die Bevölkerung oberhalb der Regelaltersgrenze lag die Empfängerquote der Grundsicherung im Alter bei 3,9 Prozent. Die Spannweite zwischen den Bundesländern ist enorm: In Hamburg betraf es mit 10,0 Prozent jede zehnte Person, in Thüringen dagegen nur 1,5 Prozent.6

7. Rund 60 Prozent verzichten auf ihnen zustehende Grundsicherung

Eine Untersuchung des DIW Berlin zeigt, dass etwa 60 Prozent der berechtigten Haushalte die Grundsicherung im Alter gar nicht in Anspruch nehmen. Hochgerechnet betrifft das rund 625.000 Privathaushalte, die aus Unwissenheit, Scham oder wegen der Bürokratie auf Leistungen verzichten. Die tatsächliche, verdeckte Altersarmut liegt damit deutlich höher als die offiziellen Empfängerzahlen.7

8. Betroffene könnten ihr Einkommen um etwa 30 Prozent steigern

Laut DIW Berlin könnten Haushalte, die ihre Ansprüche nicht geltend machen, ihr verfügbares Einkommen um rund 30 Prozent erhöhen, wenn sie die Grundsicherung vollständig in Anspruch nähmen. Eine flächendeckende Inanspruchnahme würde nach den Berechnungen jährliche Mehrausgaben von etwa 2 Milliarden Euro bedeuten. Das zeigt, wie viel finanzielle Not unsichtbar bleibt.8

Wen es am härtesten trifft

Altersarmut ist ungleich verteilt. Besonders Frauen, Alleinlebende und bestimmte Regionen tragen ein deutlich höheres Risiko, im Alter knapp bei Kasse zu sein.

9. Frauen ab 65 sind mit 21,3 Prozent häufiger armutsgefährdet als Männer

Während 17,3 Prozent der Männer ab 65 Jahren armutsgefährdet waren, lag die Quote bei Frauen derselben Altersgruppe bei 21,3 Prozent. Der Abstand von vier Prozentpunkten zieht sich durch das gesamte Rentenalter. Frauen tragen das größere Risiko, weil sie über das Erwerbsleben hinweg weniger Rentenansprüche aufbauen konnten.9

10. Gender Pension Gap: Frauen haben 27,1 Prozent weniger Alterseinkünfte

Frauen ab 65 Jahren bezogen 2023 im Schnitt 27,1 Prozent geringere eigene Alterseinkünfte als Männer. Konkret kamen Frauen auf durchschnittlich 18.663 Euro brutto im Jahr, Männer dagegen auf 25.599 Euro. Klammert man Hinterbliebenenrenten aus, vergrößert sich die Lücke sogar auf 39,4 Prozent.10

11. Im Westen klafft die Rentenlücke deutlich weiter als im Osten

Der Gender Pension Gap fällt regional sehr unterschiedlich aus. In den westdeutschen Ländern lag er bei 31,5 Prozent, in Ostdeutschland dagegen nur bei 6,1 Prozent. Grund ist die höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen in der ehemaligen DDR, die zu eigenständigeren Rentenbiografien führte.11

12. Frauen erhalten im Schnitt nur zwei Drittel der Männerrente

Die durchschnittliche Altersrente lag 2024 bei Männern bei 1.405 Euro im Monat, bei Frauen jedoch nur bei 955 Euro. Frauen bekommen damit rund ein Drittel weniger, ein Unterschied von 450 Euro monatlich. Hauptursachen sind Teilzeit, Erziehungs- und Pflegezeiten sowie unterbrochene Erwerbsverläufe.12

13. Frauen in der Regelaltersrente kommen auf nur 667 Euro

Bei der reinen Regelaltersrente, die rund 7,77 Millionen Menschen beziehen, erhielten Frauen 2024 im Schnitt nur 667,42 Euro im Monat. Männer kamen in derselben Rentenart auf 1.000,62 Euro. Solche Beträge liegen oft nur knapp über dem Grundsicherungsniveau.13

Ab wann gilt man als arm: die Armutsgrenze

Wer als armutsgefährdet gilt, ist klar definiert. Entscheidend ist, ob das Einkommen unter 60 Prozent des mittleren Einkommens liegt. Diese Schwelle in Euro macht greifbar, wie knapp viele Renten bemessen sind.

14. Die Armutsgefährdungsschwelle liegt bei 1.378 Euro im Monat

Als armutsgefährdet gilt eine alleinlebende Person, wenn ihr Nettoeinkommen unter 1.378 Euro im Monat liegt. Dieser Schwellenwert entspricht 60 Prozent des mittleren Einkommens in Deutschland. Für eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren liegt die Schwelle bei 2.893 Euro.14

15. Die durchschnittliche Altersrente liegt nur knapp über der Armutsschwelle

Über alle Rentenarten hinweg betrug die durchschnittliche Altersrente 2024 brutto 1.153,96 Euro im Monat. Damit liegt die mittlere Rente nur wenig über der Armutsgefährdungsschwelle von 1.378 Euro netto, und viele individuelle Renten bleiben deutlich darunter. Für Millionen Rentnerinnen und Rentner ist der Abstand zur Armutsgrenze hauchdünn.15

16. Die Regelaltersrente beträgt im Schnitt nur 806 Euro

Die reine Regelaltersrente, die 7.766.250 Menschen beziehen, lag 2024 bei durchschnittlich 805,98 Euro im Monat. Dieser Betrag deckt in vielen Regionen kaum die Lebenshaltungs- und Wohnkosten. Wer keine weiteren Einkünfte oder Vermögen hat, rutscht damit schnell in die Grundsicherung.16

17. Der Regelsatz der Grundsicherung stieg auf 563 Euro

Zum 1. Januar 2024 wurde der Regelsatz der Grundsicherung für Alleinstehende um 61 Euro auf 563 Euro im Monat angehoben, ein Plus von 12,2 Prozent. Diese überdurchschnittliche Erhöhung trug mit dazu bei, dass die Zahl der Leistungsberechtigten anstieg. Hinzu kommen bei der Grundsicherung die Kosten für die Unterkunft.17

Ursachen der Altersarmut

Altersarmut entsteht nicht im Ruhestand, sondern lange davor. Niedrige Löhne, unterbrochene Erwerbsbiografien und ein sinkendes Rentenniveau legen den Grundstein.

18. 16 Prozent aller Jobs sind Niedriglohn-Beschäftigungen

Im April 2025 fielen rund 6,3 Millionen Jobs in den Niedriglohnsektor, das entspricht 16 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse. Die Niedriglohnschwelle lag bei 14,32 Euro brutto pro Stunde. Wer über Jahre zu solchen Löhnen arbeitet, erwirbt nur geringe Rentenansprüche und trägt ein hohes Risiko für Altersarmut.18

19. Verdeckte Armut trifft besonders frühere Geringverdiener und Hochbetagte

Die Nichtinanspruchnahme der Grundsicherung ist laut DIW Berlin bei jenen am höchsten, die nur geringe Leistungsansprüche hätten, bei Immobilienbesitzern und bei Menschen über 77 Jahren. Gerade wer im Erwerbsleben wenig verdient hat, verzichtet im Alter aus Scham oder Unwissenheit auf Hilfe. So bleibt ein großer Teil der durch niedrige Löhne verursachten Altersarmut unsichtbar.19

20. Der Niedriglohnsektor ist eine der zwei Hauptursachen steigender Altersarmut

Die Bertelsmann Stiftung benennt zwei zentrale Treiber für die wachsende Altersarmut: die Zunahme unterbrochener Erwerbsbiografien und prekärer Beschäftigung im Niedriglohnsektor. Wer im Erwerbsleben wenig oder mit Lücken einzahlt, sammelt zu wenige Rentenpunkte. Die Folgen dieser Entwicklung schlagen erst Jahrzehnte später bei den Renten durch.20

Trend und Prognose: Altersarmut der Zukunft

Die Altersarmut von morgen ist bereits angelegt. Projektionen zeigen, dass künftige Rentnerjahrgänge ein höheres Risiko tragen, vor allem in Ostdeutschland und unter alleinstehenden Frauen.

21. Bis 2036 soll jeder fünfte Neurentner von Armut bedroht sein

Nach einer Projektion der Bertelsmann Stiftung steigt das Armutsrisiko der Neurentner ab 67 Jahren bis 2036 auf 20 Prozent, gegenüber 16 Prozent im Jahr 2015. Damit wäre künftig jeder fünfte neue Rentner von Altersarmut bedroht. Der Anstieg gilt als strukturell und kaum noch umkehrbar.21

22. In Ostdeutschland könnte sich die Grundsicherungsquote verdoppeln

Laut Bertelsmann Stiftung steigt der Anteil der auf Grundsicherung angewiesenen Neurentner in Ostdeutschland von 5 Prozent (2015) auf 11 Prozent im Jahr 2036. Damit würde sich der Wert mehr als verdoppeln. Im Westen fällt der Anstieg mit einem Wert von rund 6 Prozent deutlich geringer aus.22

23. Fast jede dritte alleinstehende Frau könnte auf Grundsicherung angewiesen sein

Besonders gefährdet sind alleinstehende Frauen: Ihr Risiko, im Alter auf Grundsicherung angewiesen zu sein, steigt nach der Bertelsmann-Projektion von 16 Prozent (2015) auf fast 28 Prozent im Jahr 2036. Das ist rund das Vierfache des Durchschnitts. Unterbrochene Erwerbsverläufe und niedrige Löhne treffen Frauen besonders hart.23

24. Die Zahl der Grundsicherungsempfänger im Alter wächst weiter

Der Aufwärtstrend setzt sich fort: Ende 2025 stieg die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erneut, um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit wächst die Zahl der Betroffenen das nächste Jahr in Folge. Die Entwicklung bestätigt die langfristigen Projektionen einer zunehmenden Altersarmut.24

Was unabhängige Quellen zur Altersarmut zeigen

Weitere offizielle und unabhängige Quellen bestätigen das Bild und ergänzen es um Zahlen zu Vermögen, Regionen und der europäischen Einordnung.

25. Die Armutsquote der Rentnerinnen und Rentner liegt bei 20,7 Prozent

Der Paritätische Armutsbericht 2024 weist die Armutsquote für Rentnerinnen und Rentner gesondert mit 20,7 Prozent aus. Werden Rentner und Pensionäre zusammen betrachtet, sinkt der Wert auf 17,1 Prozent, womit die tatsächliche Armut unter reinen Rentenbeziehern verdeckt wird.25

26. EU-weit waren 18,8 Prozent der Menschen ab 65 von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht

Nach den Daten von Eurostat waren 18,8 Prozent der Menschen ab 65 Jahren in der Europäischen Union von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. In der Gesamtbevölkerung lag dieser Anteil bei 20,9 Prozent, was Deutschland in einen europäischen Vergleichsrahmen einordnet.26

27. Auch nach 35 Versicherungsjahren erhalten Frauen 1.394 Euro statt 1.809 Euro

Der Rentenatlas 2024 der Deutschen Rentenversicherung zeigt, dass selbst langjährig Versicherte mit mindestens 35 Versicherungsjahren eine deutliche Lücke aufweisen: Männer kamen im Bundesdurchschnitt auf rund 1.809 Euro brutto im Monat, Frauen dagegen nur auf rund 1.394 Euro (Rentenbestand Ende 2023).27

28. Das mittlere Nettovermögen der Haushalte liegt bei nur 103.200 Euro

Nach der Vermögensbefragung 2023 der Deutschen Bundesbank verfügte ein Haushalt in Deutschland im Mittel (Median) über ein Nettovermögen von 103.200 Euro, während der Durchschnitt bei 324.800 Euro lag. Die große Differenz zwischen Median und Durchschnitt zeigt, wie ungleich das Vermögen verteilt ist, sodass viele einkommensschwache Haushalte im Alter kaum auf Rücklagen zurückgreifen können.28

29. In Ostdeutschland sind 24 Prozent der 60- bis 69-Jährigen armutsgefährdet

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung berichtet, dass in Ostdeutschland 24 Prozent der 60- bis 69-Jährigen von Armut bedroht sind, gegenüber rund 17 Prozent in Gesamtdeutschland. Ursache sind niedrigere Alterseinkommen, etwa durch längere Phasen von Arbeitslosigkeit in der Berufsbiografie.29

30. Bei westdeutschen Frauen ab 65 stieg die Armutsquote von 12,4 auf 18,2 Prozent

Daten der Bundeszentrale für politische Bildung zeigen den langfristigen Anstieg der Altersarmut: Bei Frauen ab 65 Jahren in Westdeutschland kletterte die Armutsgefährdungsquote von 12,4 Prozent im Jahr 2006 auf 18,2 Prozent im Jahr 2019. Bei westdeutschen Männern derselben Altersgruppe stieg sie im gleichen Zeitraum von 9,2 auf 13,7 Prozent.30

Altersarmut zeigt, wie wichtig Vorsorge ist, und dazu gehört auch, den eigenen Nachlass klar zu regeln. Wer Vermögen, eine Immobilie oder eine Lebensversicherung hat, sollte festlegen, wer es einmal erhalten soll, statt es der gesetzlichen Erbfolge zu überlassen. Wer das regeln möchte, kann unseren Testament-Generator nutzen oder sich in den Beiträgen Gesetzliche Erbfolge, Wie viele haben ein Testament? und Wie viel wird durchschnittlich vererbt? einlesen.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele ältere Menschen sind in Deutschland von Altersarmut betroffen?

Rund 19,5 Prozent der Menschen ab 65 Jahren gelten als armutsgefährdet. Das liegt deutlich über der Quote der Gesamtbevölkerung von 16,1 Prozent. Statistisch ist damit fast jede fünfte Person im Rentenalter betroffen.

Wie viele Menschen beziehen Grundsicherung im Alter?

Ende 2024 erhielten rund 1,26 Millionen Personen Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Davon bezogen etwa 739.000 Menschen die Leistung allein wegen des Erreichens der Altersgrenze.

Steigt die Altersarmut in Deutschland?

Ja. Die Zahl der Grundsicherungsempfänger steigt seit Jahren kontinuierlich an, zuletzt um rund 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Projektionen deuten auf einen weiteren Anstieg hin.

Quellenverzeichnis

  1. 1Statistisches Bundesamt (Destatis) (destatis.de)
  2. 2Statistisches Bundesamt (Destatis) (destatis.de)
  3. 3Statistisches Bundesamt (Destatis) (destatis.de)
  4. 4Statistisches Bundesamt (Destatis) (destatis.de)
  5. 5Statistisches Bundesamt (Destatis) (destatis.de)
  6. 6Statistisches Bundesamt (Destatis) (destatis.de)
  7. 7DIW Berlin (diw.de)
  8. 8DIW Berlin (diw.de)
  9. 9Statistisches Bundesamt (Destatis) (destatis.de)
  10. 10Statistisches Bundesamt (Destatis) (destatis.de)
  11. 11Statistisches Bundesamt (Destatis) (destatis.de)
  12. 12WSI (Hans-Böckler-Stiftung) (wsi.de)
  13. 13Versicherungsbote (versicherungsbote.de)
  14. 14Statistisches Bundesamt (Destatis) (destatis.de)
  15. 15Versicherungsbote (versicherungsbote.de)
  16. 16Versicherungsbote (versicherungsbote.de)
  17. 17Statistisches Bundesamt (Destatis) (destatis.de)
  18. 18Statistisches Bundesamt (Destatis) (destatis.de)
  19. 19DIW Berlin (diw.de)
  20. 20Deutsches Ärzteblatt / Bertelsmann Stiftung (aerzteblatt.de)
  21. 21Deutsches Ärzteblatt / Bertelsmann Stiftung (aerzteblatt.de)
  22. 22Bertelsmann Stiftung (bertelsmann-stiftung.de)
  23. 23Bertelsmann Stiftung (bertelsmann-stiftung.de)
  24. 24Statistisches Bundesamt (Destatis) (destatis.de)
  25. 25Der Paritätische Gesamtverband (der-paritaetische.de)
  26. 26Eurostat (ec.europa.eu)
  27. 27Deutsche Rentenversicherung (deutsche-rentenversicherung.de)
  28. 28Deutsche Bundesbank (bundesbank.de)
  29. 29Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (bib.bund.de)
  30. 30Bundeszentrale für politische Bildung (bpb.de)
Max Kuch

Über den Autor

Max Kuch

Max Kuch beschäftigt sich seit Jahren mit Erbrecht, Nachlassplanung und Verbraucherthemen rund um Vorsorge und Vererben. Für Testamenteinfach sichtet und bündelt er offizielle Daten und repräsentative Studien, hier etwa des Statistischen Bundesamts, des DIW Berlin, der Bertelsmann Stiftung und des WSI, und bereitet die Zahlen verständlich auf.

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