Wie viel besitzt ein typischer Haushalt in Deutschland? Der Median liegt bei rund 103.200 Euro, der Durchschnitt aber bei 324.800 Euro, und die reichsten zehn Prozent halten etwa zwei Drittel des gesamten Vermögens. Die Zahlen liegen weit auseinander.
Kurz zusammengefasst
Ein typischer Haushalt in Deutschland besitzt ein Nettovermögen von rund 103.200 Euro (Median). Der Durchschnitt liegt mit 324.800 Euro mehr als dreimal so hoch, weil wenige sehr reiche Haushalte den Mittelwert nach oben ziehen. Die reichsten zehn Prozent halten etwa zwei Drittel des gesamten Vermögens. Inflationsbereinigt ist das Vermögen der Mitte seit 2021 sogar gesunken.
Diese Seite bündelt die wichtigsten Statistiken zu Vermögen, Vermögensverteilung und Erbschaften in Deutschland: nach Alter, nach Perzentilen, nach Ost und West. Jede Zahl ist mit einer Quelle verlinkt, die Sie am Ende der Seite finden. Stand: Mai 2026.
- Median und Mittelwert: das Vermögen der Mitte
- Vermögen nach Alter: der Aufbau über das Leben
- Die Spitze der Verteilung: Top 10 Prozent und Top 1 Prozent
- Wie ungleich ist Deutschland? Die Maße der Ungleichheit
- Die untere Hälfte: wenig bis gar kein Vermögen
- Woraus Vermögen besteht: Immobilien, Geld und Betriebe
- Wohneigentum: der wichtigste Hebel für Vermögen
- Erbschaften: wie viel Vermögen vererbt wird
- Ost und West: 35 Jahre nach der Einheit
- Was unabhängige Quellen zeigen
- Quellenverzeichnis
Median und Mittelwert: das Vermögen der Mitte
Wie viel besitzt ein typischer Haushalt in Deutschland? Median und Mittelwert liegen weit auseinander, weil wenige sehr reiche Haushalte den Durchschnitt nach oben ziehen.
1. Median des Nettovermögens liegt bei 103.200 Euro
Laut der Vermögensbefragung 2023 der Bundesbank besaß der Haushalt genau in der Mitte der Verteilung ein Nettovermögen von 103.200 Euro. Die eine Hälfte der Haushalte hatte mehr, die andere Hälfte weniger.1
2. Durchschnittliches Nettovermögen erreicht 324.800 Euro
Der Mittelwert des Nettovermögens lag 2023 bei 324.800 Euro je Haushalt und damit mehr als dreimal so hoch wie der Median. Diese große Lücke zeigt, wie stark einzelne sehr vermögende Haushalte den Durchschnitt anheben.2
3. Verhältnis von Mittelwert zu Median bei 3,1
Der Mittelwert war 2023 etwa 3,1-mal so hoch wie der Median. Je weiter beide Werte auseinanderliegen, desto ungleicher ist das Vermögen verteilt, und ein Faktor von gut drei ist ein deutliches Zeichen für hohe Konzentration.3
4. Inflationsbereinigt ist das Vermögen seit 2021 gesunken
Nominal stiegen die Vermögen zwischen 2021 und 2023, doch inflationsbereinigt sank der Median von 90.500 Euro auf 76.000 Euro (in Preisen von 2010). Die hohe Inflation hat die nominalen Zuwächse mehr als aufgezehrt.4
Vermögen nach Alter: der Aufbau über das Leben
Vermögen wächst typischerweise über das Erwerbsleben und erreicht seinen Höchststand kurz vor dem Ruhestand. Junge Haushalte starten oft nahe bei null.
5. Höchstes Vermögen in der Gruppe der 60- bis 69-Jährigen
Das Nettovermögen folgt einem klaren Lebenszyklus: Es wird über die Erwerbsjahre angespart und erreicht laut PHF 2023 rund um das Alter von 60 bis 69 Jahren seinen Höchststand, bevor es im Ruhestand wieder abgebaut wird.5
6. Erbschaften erreichen viele Menschen erst spät
In der Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen hatten 14 Prozent in den vorangegangenen 15 Jahren eine Erbschaft oder größere Schenkung erhalten, deutlich mehr als bei jüngeren Erwachsenen. Größere Vermögensübertragungen kommen also meist erst in der zweiten Lebenshälfte an.6
7. Selbstgenutztes Wohneigentum dominiert das Portfolio im Alter
Mit Ausnahme der jüngsten Altersgruppe ist selbstgenutztes Wohneigentum die wichtigste Vermögenskomponente und macht je nach Alter zwischen 42 und knapp 50 Prozent des Bruttovermögens aus. Der Immobilienanteil steigt also mit dem Lebensalter.7
Die Spitze der Verteilung: Top 10 Prozent und Top 1 Prozent
Vermögen ist in Deutschland stark an der Spitze konzentriert. Bessere Daten zu sehr reichen Haushalten haben gezeigt, dass die Konzentration noch höher ist als lange angenommen.
8. Reichste 10 Prozent besitzen rund zwei Drittel des Vermögens
Nach Berechnungen des DIW Berlin auf Basis verbesserter SOEP-Daten besitzen die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung rund 67 Prozent des gesamten Privatvermögens. Frühere Studien waren von knapp 59 Prozent ausgegangen, weil sehr hohe Vermögen nur unzureichend erfasst wurden.8
9. Das reichste Prozent hält etwa 35 Prozent des Vermögens
Allein das reichste eine Prozent der Bevölkerung verfügt nach den DIW-Berechnungen über rund 35 Prozent des gesamten Nettovermögens. Zuvor war man von knapp 22 Prozent ausgegangen, bevor die Datenlücke bei den sehr hohen Vermögen geschlossen wurde.9
10. Etwa 1,5 Prozent der Erwachsenen sind Millionäre
Rund 1,5 Prozent der Erwachsenen in Deutschland besitzen ein individuelles Nettovermögen von mindestens einer Million Euro. Diese kleine Gruppe trägt einen erheblichen Teil zur hohen Vermögenskonzentration bei. Sie ist zugleich die mobilste: 2025 verlor Deutschland erstmals netto rund 400 Millionäre an das Ausland.10
11. Auch in der Bundesbank-Bilanz halten die Top 10 Prozent über 60 Prozent
Bezieht man sehr vermögende Haushalte über die verteilungsbasierte Vermögensbilanz ein, kommen die vermögendsten zehn Prozent der Haushalte auf einen Anteil von 60,5 Prozent am gesamten Nettovermögen. Auch ohne diese Korrektur halten sie bereits mehr als die Hälfte.11
Wie ungleich ist Deutschland? Die Maße der Ungleichheit
Der Gini-Koeffizient fasst die Ungleichheit in einer Zahl zusammen: 0 wäre völlige Gleichverteilung, 1 völlige Konzentration. Beim Vermögen liegt Deutschland sehr hoch.
12. Gini-Koeffizient des Vermögens bei 0,72
Der Gini-Koeffizient der Nettovermögen lag 2023 bei rund 0,72 und veränderte sich gegenüber 2021 nur geringfügig. Trotz hoher Inflation und gestiegener Zinsen blieb die Ungleichheit damit weitgehend stabil.12
13. Mit Reichenlisten steigt der Gini auf bis zu 0,83
Berücksichtigt man die sehr hohen Vermögen über zusätzliche Stichproben und öffentliche Reichenlisten, steigt der Gini-Koeffizient laut DIW auf bis zu 0,83. Allein auf Basis der regulären SOEP-Daten lag er bei 0,78.13
14. Schwelle zu den reichsten 10 Prozent beim 7,6-Fachen des Medians
Um zu den vermögendsten zehn Prozent der Haushalte zu gehören, brauchte man 2023 ein Nettovermögen, das dem 7,6-Fachen des Medians entsprach (Kennzahl P90/Median). 2021 lag dieser Wert noch bei 6,8, der Abstand nach oben hat also wieder zugenommen.14
Die untere Hälfte: wenig bis gar kein Vermögen
Während sich an der Spitze viel sammelt, besitzt die ärmere Hälfte der Bevölkerung kaum nennenswertes Vermögen. Für viele Haushalte ist netto fast nichts vorhanden.
15. Die untere Hälfte besitzt nur rund ein Prozent des Vermögens
Die vermögensärmere Hälfte der Bevölkerung in Deutschland hat praktisch keine nennenswerten Vermögen und hält zusammen nur etwa ein Prozent des gesamten Privatvermögens. Das verdeutlicht, wie schmal die Vermögensbasis im unteren Bereich ist.15
16. Inflationsbereinigt verlor die ärmere Hälfte besonders stark
Der inflationsbereinigte Rückgang der Vermögen zwischen 2021 und 2023 war bei der vermögensärmeren Hälfte der Verteilung besonders ausgeprägt. Wer ohnehin wenig hatte, spürte den realen Wertverlust am deutlichsten.16
17. Knapp 40 Prozent der Haushalte sind verschuldet
2023 waren 39 Prozent der Haushalte verschuldet, nach 41 Prozent im Jahr 2021. Bei rund 13 Prozent der verschuldeten Haushalte verschlang der Schuldendienst mehr als 30 Prozent des Nettoeinkommens.17
Woraus Vermögen besteht: Immobilien, Geld und Betriebe
Die Zusammensetzung des Vermögens unterscheidet sich stark je nach Wohlstand. Bei ärmeren Haushalten dominiert das Sparkonto, bei reicheren die Immobilie und das Unternehmen.
18. Sparkonten dominieren das Vermögen ärmerer Haushalte
In den vermögensärmeren Bereichen der Verteilung machen Giro- und Sparkonten den größten Anteil am Vermögen aus. Erst weiter oben gewinnen Immobilien und Betriebsvermögen an Bedeutung.18
19. Bei sehr Vermögenden machen Wertpapiere 43 Prozent aus
Bei den sehr vermögenden Haushalten summiert sich der Wertpapierbesitz inklusive stiller Beteiligungen auf rund 43 Prozent ihres Finanzvermögens. Aktien, Fonds und Unternehmensanteile spielen also vor allem an der Spitze eine große Rolle.19
20. Anteil der Haushalte mit Aktien steigt auf 18 Prozent
Der Anteil der Haushalte mit direktem Aktienbesitz stieg von 11 Prozent im Jahr 2017 auf 18 Prozent im Jahr 2023. Auch der Anteil mit Fondsanteilen wuchs im selben Zeitraum von 16 auf 24 Prozent.20
21. Über 80 Prozent der Haushalte sparen
Rund 83 Prozent der Haushalte geben an, zumindest gelegentlich zu sparen, und 47 Prozent legen regelmäßig einen festen Betrag zurück. Nur 13 Prozent können nach eigener Aussage aus finanziellen Gründen nicht sparen.21
Wohneigentum: der wichtigste Hebel für Vermögen
Ob man eine Immobilie besitzt oder zur Miete wohnt, ist der größte einzelne Unterschied beim Vermögen. Deutschland hat zugleich eine im Vergleich niedrige Eigentumsquote.
22. Nur 42 Prozent der Haushalte besitzen ihre Wohnung
Der Anteil der Haushalte, die ihre selbst genutzte Wohnung oder ihr Haus besitzen, sank zwischen 2021 und 2023 von 45 auf 42 Prozent. Damit gehört Deutschland zu den Ländern mit besonders niedriger Wohneigentumsquote in Europa.22
23. Wohneigentümer ohne Kredit besitzen median 450.200 Euro
Haushalte mit abbezahltem Wohneigentum kamen 2023 auf ein mittleres Nettovermögen von 450.200 Euro, jene mit noch laufendem Kredit auf 379.900 Euro. Wer zur Miete wohnt, hatte dagegen nur einen Median von 18.300 Euro.23
24. Mieterhaushalte besitzen median nur 18.300 Euro
Das mittlere Nettovermögen von Mieterhaushalten lag 2023 bei lediglich 18.300 Euro. Damit besaß ein typischer Eigentümerhaushalt ohne Restschuld rund das 25-Fache eines typischen Mieterhaushalts.24
25. Eigentumsförderung gilt als Hebel gegen Ungleichheit
Das DIW Berlin verweist darauf, dass Wohneigentümer durch Ansparen und Abzahlen ihrer Immobilie mehr Vermögen bilden als vergleichbare Mieterhaushalte. Eine breitere Förderung des Wohneigentums könnte die Vermögensungleichheit langfristig verringern.25
Erbschaften: wie viel Vermögen vererbt wird
Ein großer Teil des Wohlstands in Deutschland wird nicht erarbeitet, sondern vererbt. Erbschaften verstärken bestehende Unterschiede, weil sie vor allem bei Vermögenden ankommen.
26. 2023 wurden 121,5 Milliarden Euro vererbt und verschenkt
Die Finanzverwaltungen setzten 2023 geerbtes und geschenktes Vermögen im Wert von 121,5 Milliarden Euro fest, ein neuer Höchstwert. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Anstieg um 19,8 Prozent.26
27. Eine durchschnittliche Erbschaft beträgt rund 85.000 Euro
Nach SOEP-Daten lag der durchschnittliche Wert einer Erbschaft bei etwa 85.000 Euro, der einer Schenkung bei rund 89.000 Euro. Der Median lag mit gut 32.000 Euro für Erbschaften deutlich darunter, weil wenige sehr große Übertragungen den Durchschnitt anheben.27
28. Die Hälfte aller Erbschaften geht an die reichsten 10 Prozent
Rund die Hälfte des gesamten Erbschafts- und Schenkungsvolumens fließt an die reichsten zehn Prozent der Begünstigten. Die übrigen 90 Prozent der Empfänger teilen sich die andere Hälfte.28
29. Nur 25 bis 30 Prozent erben mehr als 100.000 Euro
Die meisten Menschen erben nichts oder nur wenig: Nur etwa 25 bis 30 Prozent erhalten im Laufe ihres Lebens Beträge über 100.000 Euro, und das meist erst in höherem Alter. Frühe und große Erbschaften bleiben die Ausnahme.29
30. Erbschaften vergrößern die Vermögensunterschiede
Wer erbt, besitzt im Schnitt deutlich mehr als wer nicht erbt: 2017 lag der Vermögensunterschied zwischen beiden Gruppen bei rund 142.000 Euro. Erbschaften machen damit vor allem ohnehin Vermögende noch reicher und verstärken die absolute Ungleichheit.30
31. Schenkungen wachsen schneller als Erbschaften
2023 nahmen die steuerlich erfassten Schenkungen um 44,7 Prozent zu, während die Erbschaften nur um 2,4 Prozent stiegen. Immer mehr Vermögen wird also schon zu Lebzeiten übertragen, oft um Steuern zu sparen.31
Ost und West: 35 Jahre nach der Einheit
Mehr als drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung besitzen ostdeutsche Haushalte weiterhin nur einen Bruchteil des Vermögens westdeutscher Haushalte. Die Lücke schließt sich nur langsam.
32. Ostdeutsche Haushalte besitzen median 35.900 Euro
Das mittlere Nettovermögen ostdeutscher Haushalte lag 2023 bei 35.900 Euro. In Westdeutschland war es mit 143.200 Euro rund viermal so hoch.32
33. Im Süden liegt der Median bei 188.800 Euro
In den südlichen Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Hessen lag das mittlere Nettovermögen 2023 bei 188.800 Euro und damit deutlich über dem westdeutschen Durchschnitt. Das regionale Gefälle verläuft also nicht nur zwischen Ost und West, sondern auch zwischen Süd und Nord.33
34. Erbschaften im Osten sind deutlich kleiner
Auch beim Erben zeigt sich das Ost-West-Gefälle: Eine durchschnittliche Erbschaft betrug in Westdeutschland rund 92.000 Euro, in Ostdeutschland dagegen nur etwa 52.000 Euro. Weil im Westen mehr Vermögen entstand, wird dort auch mehr vererbt.34
35. Niedrigere Eigentumsquote im Osten verstärkt die Lücke
Die niedrigere Wohneigentumsquote in Ostdeutschland trägt wesentlich zum Vermögensrückstand bei, da Immobilien der zentrale Baustein der Vermögensbildung sind. Wo weniger Menschen Eigentum aufbauen, bleibt auch das Gesamtvermögen geringer.35
Was unabhängige Quellen zeigen
Auch jenseits von Bundesbank, DIW Berlin und Statistischem Bundesamt bestätigen weitere Institute und internationale Erhebungen das Bild einer stark konzentrierten Vermögensverteilung in Deutschland.
36. Für die reichsten 10 Prozent braucht es 777.200 Euro
Nach einer Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) auf Basis der PHF-Daten musste ein Haushalt 2023 ein Nettovermögen von mehr als 777.200 Euro besitzen, um zu den vermögendsten zehn Prozent zu gehören. Das mittlere Vermögen der 55- bis 64-Jährigen lag mit 241.100 Euro besonders hoch, während es bei den unter 35-Jährigen nur 17.300 Euro betrug.36
37. Das reichste Prozent hält langfristig deutlich weniger als vor 100 Jahren
Die World Inequality Database zeigt für Deutschland, dass der Vermögensanteil des reichsten einen Prozents von knapp 50 Prozent im Jahr 1895 auf rund 27 Prozent gefallen ist. Seit der Wiedervereinigung 1990 hat sich das Durchschnittsvermögen der oberen zehn Prozent mehr als verdoppelt, während es für die untere Hälfte praktisch stabil blieb.37
38. Rund 9 Prozent der Haushalte haben negatives Vermögen
Nach einer Auswertung der Hans-Böckler-Stiftung besitzen die reichsten zehn Prozent rund 60 Prozent des gesamten Nettovermögens, während das untere Fünftel praktisch kein Vermögen hat. Etwa neun Prozent aller Haushalte haben sogar ein negatives Vermögen, sind also verschuldet.38
39. Offizieller Bericht weist einen Gini von 0,713 aus
Der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung beziffert den Gini-Koeffizienten des Nettovermögens auf 0,713 (auf Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018). Demnach vereinen die vermögensstärksten zehn Prozent der Haushalte über die Hälfte des gesamten Nettovermögens auf sich.39
40. 81 Prozent des Vermögenszuwachses gingen an das reichste Prozent
Nach Berechnungen von Oxfam Deutschland flossen von dem gesamten Vermögenszuwachs, der zwischen 2020 und 2021 in Deutschland erwirtschaftet wurde, 81 Prozent an das reichste eine Prozent. Auf die übrigen 99 Prozent der Bevölkerung entfielen nur 19 Prozent des Zuwachses.40
41. Deutschland ist das einzige EU-Land mit einer Mehrheit an Mietern
Laut Eurostat wohnten 2024 in der gesamten EU 68 Prozent der Bevölkerung im Wohneigentum und 32 Prozent zur Miete. Deutschland war das einzige Land, in dem das Mieten überwog: Dort lebten 53 Prozent der Bevölkerung zur Miete.41
42. Durchschnittsvermögen je Erwachsener bei 264.789 US-Dollar
Im Global Wealth Report 2024 von UBS lag das durchschnittliche Vermögen je Erwachsener in Deutschland bei 264.789 US-Dollar (Stand 2023) und damit auf Rang 17 weltweit. Spitzenreiter war die Schweiz mit 709.612 US-Dollar je Erwachsener.42
43. Netto-Geldvermögen pro Kopf liegt bei 86.800 Euro
Im Allianz Global Wealth Report 2025 lag das Netto-Geldvermögen pro Kopf in Deutschland Ende 2024 bei 86.800 Euro, womit das Land Rang 13 belegte. Das Brutto-Geldvermögen je Einwohner betrug 112.550 Euro.43
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Kuch, Max. "Durchschnittsvermögen in Deutschland: Statistiken" Testamenteinfach, 2026. https://testamenteinfach.de/blog/durchschnittsvermoegen-deutschland/
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist das durchschnittliche Vermögen in Deutschland?
Das durchschnittliche Nettovermögen lag 2023 bei 324.800 Euro je Haushalt. Der Median, also der Wert genau in der Mitte der Verteilung, lag dagegen bei 103.200 Euro.
Warum liegen Median und Durchschnitt so weit auseinander?
Wenige sehr vermögende Haushalte heben den Mittelwert stark an. Der Durchschnitt war 2023 etwa 3,1-mal so hoch wie der Median, ein deutliches Zeichen für eine hohe Konzentration des Vermögens.
Wie viel besitzen die reichsten zehn Prozent?
Die reichsten zehn Prozent der Haushalte halten etwa zwei Drittel des gesamten Nettovermögens in Deutschland. Die untere Hälfte verfügt dagegen nur über wenig bis gar kein Vermögen.
Quellenverzeichnis
- 1Deutsche Bundesbank (bundesbank.de)
- 2Deutsche Bundesbank (bundesbank.de)
- 3Deutsche Bundesbank (bundesbank.de)
- 4Deutsche Bundesbank (bundesbank.de)
- 5Deutsche Bundesbank (publikationen.bundesbank.de)
- 6DIW Berlin (diw.de)
- 7Deutsche Bundesbank (publikationen.bundesbank.de)
- 8DIW Berlin (diw.de)
- 9DIW Berlin (diw.de)
- 10DIW Berlin (diw.de)
- 11Deutsche Bundesbank (bundesbank.de)
- 12Deutsche Bundesbank (bundesbank.de)
- 13DIW Berlin (diw.de)
- 14Deutsche Bundesbank (bundesbank.de)
- 15DIW Berlin (diw.de)
- 16Deutsche Bundesbank (bundesbank.de)
- 17Deutsche Bundesbank (bundesbank.de)
- 18Deutsche Bundesbank (bundesbank.de)
- 19Deutsche Bundesbank (bundesbank.de)
- 20Deutsche Bundesbank (bundesbank.de)
- 21Deutsche Bundesbank (bundesbank.de)
- 22Deutsche Bundesbank (publikationen.bundesbank.de)
- 23Deutsche Bundesbank (publikationen.bundesbank.de)
- 24Deutsche Bundesbank (publikationen.bundesbank.de)
- 25DIW Berlin (diw.de)
- 26Statistisches Bundesamt (destatis.de)
- 27DIW Berlin (diw.de)
- 28DIW Berlin (diw.de)
- 29DIW Berlin (diw.de)
- 30DIW Berlin (diw.de)
- 31Statistisches Bundesamt (destatis.de)
- 32Deutsche Bundesbank (publikationen.bundesbank.de)
- 33Deutsche Bundesbank (publikationen.bundesbank.de)
- 34DIW Berlin (diw.de)
- 35DIW Berlin (diw.de)
- 36Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) (iwkoeln.de)
- 37World Inequality Database (wid.world)
- 38Hans-Böckler-Stiftung (boeckler.de)
- 39Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung (armuts-und-reichtumsbericht.de)
- 40Oxfam Deutschland (oxfam.de)
- 41Eurostat (ec.europa.eu)
- 42UBS (ubs.com)
- 43Allianz (allianz.com)
Über den Autor
Max Kuch
Max Kuch beschäftigt sich seit Jahren mit Erbrecht, Nachlassplanung und Verbraucherthemen rund um das Vererben. Für Testamenteinfach sichtet und bündelt er die relevanten Daten der Deutschen Bundesbank, des DIW Berlin und des Statistischen Bundesamtes und bereitet die Zahlen verständlich auf.