In Deutschland sterben jedes Jahr rund eine Million Menschen, vererbt werden bis zu 400 Milliarden Euro, und trotzdem hat nur etwa jeder Dritte ein gültiges Testament. Die Lücke zwischen Vermögen und Vorsorge ist eine der größten unsichtbaren Baustellen des deutschen Privatrechts.
Kurz zusammengefasst
In Deutschland sterben jedes Jahr rund eine Million Menschen, vererbt werden bis zu 400 Milliarden Euro, und trotzdem hat nur etwa jeder Dritte (rund 35 Prozent der potenziellen Erblasser) ein gültiges Testament. Bei den unter 50-Jährigen sind es sogar nur 11 Prozent. Die übrigen zwei Drittel verlassen sich, bewusst oder unbewusst, auf die gesetzliche Erbfolge.
Diese Seite bündelt die wichtigsten Zahlen und Studien zu Testament, Erbschaft und Nachlass in Deutschland. Jede Statistik ist mit einer Quelle verlinkt, die Sie am Ende der Seite finden. Stand: Mai 2026.
- Wie viele Deutsche haben ein Testament?
- Testamentsformen: eigenhändig, notariell, Berliner Testament
- Erbschaftsvolumen und Vermögenstransfer
- Erbschaftsteuer in Zahlen
- Erbstreit und Pflichtteil
- Notarkosten und Beurkundungen
- Zentrales Testamentsregister
- Demografie und Familienstrukturen
- Digitaler Nachlass
- Gemeinnützige Testamente
- Generationenwandel und Erbschaftswelle
- Quellenverzeichnis
Wie viele Deutsche haben ein Testament?
Die Frage nach dem Anteil der Deutschen mit gültigem Testament ist die meistgestellte zum Thema. Die Antwort hängt stark davon ab, welche Altersgruppe man betrachtet und welche Studie man heranzieht. Die belastbarsten Quellen sind die Deutsche Bank Erbschaftsstudie und der Deutsche Alterssurvey (DEAS) des Deutschen Zentrums für Altersfragen.
1. Nur 35 Prozent der potenziellen Erblasser haben ein Testament
Laut der Studie Erben und Vererben 2024 der Deutschen Bank haben lediglich 35 Prozent der erwachsenen Deutschen, die als potenzielle Erblasser in Frage kommen, ein Testament aufgesetzt. Die übrigen rund zwei Drittel verlassen sich, bewusst oder unbewusst, auf die gesetzliche Erbfolge.1
2. In der zweiten Lebenshälfte liegt der Anteil bei 37,3 Prozent
Eine Auswertung des Deutschen Alterssurveys (DEAS) durch das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA) kommt für Personen ab 46 Jahren auf einen Anteil von 37,3 Prozent mit Testament. Bei Unverheirateten liegt der Wert deutlich niedriger.2
3. Unter 50 Jahren haben nur 11 Prozent ein Testament
Die Deutsche Bank Erbschaftsstudie 2024 zeigt eine sehr ungleiche Altersverteilung: Bei den unter 50-Jährigen verfügen nur 11 Prozent über ein Testament. 2018 waren es noch 15 Prozent. Junge Familien sind also schlechter vorbereitet als noch vor wenigen Jahren.3
4. Über 65-Jährige: 50 Prozent mit Testament
In der Altersgruppe über 65 Jahren haben 50 Prozent ein Testament errichtet. Auch dieser Wert ist gegenüber der Vorgängerstudie 2018 (58 Prozent) gefallen.4
5. Verheiratete testieren häufiger als Singles
Laut DZA haben 41,5 Prozent der Verheirateten ein Testament, gegenüber 27,1 Prozent bei Personen mit Partner ohne Trauschein und 27,5 Prozent bei Personen ohne Partner. Der Trauschein erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Testaments deutlich, was vor allem am verbreiteten Berliner Testament liegt.5
Wer mit dem Schreiben starten will, findet eine kostenlose Vorlage und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung in unserem Beitrag Testament Vorlage: Kostenloses Muster und Anleitung.
Welche Testamentsformen werden gewählt?
Das deutsche Erbrecht kennt im Kern drei Formen: das eigenhändige Testament (§ 2247 BGB), das öffentliche, also notarielle Testament (§ 2232 BGB) und das gemeinschaftliche Testament für Ehegatten (§ 2265 BGB), umgangssprachlich Berliner Testament. Die Verteilung zwischen diesen Formen sagt viel über das Beratungsbedürfnis und die Komplexität von Vermögensverhältnissen aus.
6. 88 Prozent holen externe Beratung ein
Wer ein Testament aufsetzt, lässt sich in der Regel beraten: 88 Prozent der Erblasser nehmen externe Hilfe in Anspruch (2018: 84 Prozent, 2012: 72 Prozent). Der Trend zur fachlichen Beratung ist also klar steigend.6
7. 55 Prozent gehen zum Notar, 17 Prozent zum Anwalt
Beratungsanlaufstelle Nummer eins ist der Notar (55 Prozent, 2018: 53 Prozent), gefolgt von Rechtsanwälten (17 Prozent, 2018: 15 Prozent). Banken und Steuerberater spielen eine deutlich kleinere Rolle.7
8. Berliner Testament: das Lieblingstestament der Deutschen
Bei verheirateten Paaren mit Kindern ist das Berliner Testament die mit Abstand beliebteste Form. Es macht den Großteil der notariellen gemeinschaftlichen Testamente aus. Mehr Hintergrund finden Sie in unserem Beitrag Berliner Testament: Muster, Vorlage und Anleitung.8
9. Eigenhändig vor Notar: das schnelle, kostenlose Testament
Trotz der hohen Notariats-Quote bei den Beratungen entscheiden sich viele Erblasser am Ende für ein eigenhändiges Testament. Das ist gesetzlich gleichwertig (§ 2247 BGB), kostet nichts und kann jederzeit angepasst werden. Vor- und Nachteile vertieft unser Artikel Testament ohne Notar. 9
Erbschaftsvolumen und Vermögenstransfer
Beim Volumen der jährlich übertragenen Vermögen gibt es zwei zentrale Datenquellen: die offizielle Erbschaft- und Schenkungsteuerstatistik von Destatis (erfasst nur steuerlich relevante Fälle) und Schätzungen von DIW, DIA und empirica, die das Gesamtvolumen modellieren.
10. Bis zu 400 Milliarden Euro werden jährlich vererbt und verschenkt
Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung schätzt, dass im Zeitraum 2012 bis 2027 bis zu 400 Milliarden Euro pro Jahr vererbt und verschenkt werden. Das ist gut ein Viertel mehr als frühere Schätzungen annahmen.10
11. 3,1 Billionen Euro Erbmasse zwischen 2015 und 2024
Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) hat in seiner Studie Erben in Deutschland 2015 bis 2024 ein Gesamtvolumen von rund 3,1 Billionen Euro berechnet. Das ist die größte Erbmasse, die je in einem Jahrzehnt in Deutschland transferiert wurde.11
12. 113,2 Milliarden Euro steuerlich erfasst (2024)
Laut Erbschaft- und Schenkungsteuerstatistik des Statistischen Bundesamtes wurden 2024 in Deutschland 113,2 Milliarden Euro vererbt oder verschenkt und steuerlich berücksichtigt. Davon entfielen 64,1 Milliarden Euro auf Erbschaften (plus 4,8 Prozent gegenüber Vorjahr) und 49,1 Milliarden Euro auf Schenkungen (minus 18,6 Prozent).12
13. 46,4 Milliarden Euro Grundvermögen 2024
Vom steuerlich erfassten Volumen entfielen 2024 rund 46,4 Milliarden Euro auf Grundvermögen, also auf Immobilien. Hinzu kamen 37,8 Milliarden Euro übriges Vermögen und 1,6 Milliarden Euro land- und forstwirtschaftliches Vermögen.13
14. Hälfte aller Erbschaften geht an die reichsten 10 Prozent
Eine DIW-Analyse zeigt: Die Hälfte aller Erbschaften und Schenkungen geht an die reichsten zehn Prozent der Empfänger. Vermögen wird in Deutschland also extrem ungleich vererbt.14
15. 44 Prozent der Erbschaften enthalten Wohneigentum
Bei 44 Prozent der Erbschaften wird Wohneigentum übertragen, ein deutlicher Anstieg gegenüber 33 Prozent im Jahr 2018. Wertpapiere und Gold haben ebenfalls an Bedeutung gewonnen.15
Erbschaftsteuer in Zahlen
Die Erbschaftsteuer in Deutschland gilt international als moderat und ist mit großen Freibeträgen ausgestattet (Ehegatten 500.000 Euro, Kinder 400.000 Euro, jeweils alle 10 Jahre erneuerbar). Trotzdem steigen die Einnahmen Jahr für Jahr. Wer wissen will, ob ein Erbe steuerpflichtig ist, findet eine Übersicht zur gesetzlichen Erbfolge.
16. 13,3 Milliarden Euro festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer (2024)
Die festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer stieg 2024 um 12,3 Prozent auf einen neuen Höchstwert von 13,3 Milliarden Euro. Davon entfielen 8,5 Milliarden Euro auf die reine Erbschaftsteuer, ein Plus von 9,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.16
17. Hauptanteil entfällt auf Steuerklasse I
Der Großteil der Erbschaftsteuer wird in der Steuerklasse I festgesetzt, also bei nahen Verwandten wie Ehegatten, Kindern und Enkeln. Trotz der hohen Freibeträge fließen mehrere Milliarden Euro an die Finanzämter, weil Immobilien und Betriebsvermögen schnell die Grenzen überschreiten.17
18. 2023 war ein Rekordjahr beim übertragenen Vermögen
Das übertragene Vermögen erreichte 2023 mit einem Plus von 19,8 Prozent einen damaligen Höchstwert. Ein Grund: Immobilien-Schenkungen wurden vor der Reform der Erbschaftsteuer-Bewertungsregeln vorgezogen.18
Erbstreit und Pflichtteil
Wer enterbt wird, hat in Deutschland trotzdem oft einen Pflichtteil-Anspruch. Das führt regelmäßig zu Streit zwischen Geschwistern, Stiefkindern und neuen Partnern. Wie hoch der Pflichtteil ausfällt, erklärt unser Artikel Pflichtteil berechnen.
19. Etwa 28 Prozent aller Privatrechtsstreitigkeiten betreffen Erbfälle
Nach branchenübergreifenden Auswertungen, etwa des Streitatlas der Advocard, gehören Erb- und Familienstreitigkeiten zu den häufigsten Konfliktfeldern im Privatrecht. Erben streiten besonders oft, wenn Immobilien im Spiel sind oder wenn ein Geschwisterkind subjektiv ungerecht behandelt wurde.19
20. Pflichtteil ist häufigster Streitanlass
Pflichtteilsansprüche sind in Deutschland der mit Abstand häufigste Auslöser für Erbstreit vor Gericht. Wer ein Kind enterben will, muss damit rechnen, dass dieses den Pflichtteil einfordert (§ 2303 BGB).20
21. 533 Nachlassgerichte in Deutschland
In Deutschland sind 533 Amtsgerichte als Nachlassgericht zuständig. Sie eröffnen Testamente, stellen Erbscheine aus und führen das Nachlassverzeichnis. Bei rund einer Million Sterbefällen pro Jahr ist das eine erhebliche Arbeitslast.21
Notarkosten und Beurkundungen
Notarkosten in Deutschland sind im Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) bundeseinheitlich geregelt. Sie sind nicht verhandelbar und richten sich nach dem Geschäftswert, also dem Reinvermögen des Erblassers.
22. Faktor 1,0 für Einzeltestament, Faktor 2,0 für gemeinschaftliches Testament
Ein notariell beurkundetes Einzeltestament wird mit einer 1,0-Gebühr nach Tabelle B GNotKG berechnet. Beim gemeinschaftlichen Testament (Berliner Testament) und beim Erbvertrag fällt der doppelte Satz an, also Faktor 2,0.22
23. Amtliche Verwahrung kostet 75 Euro pauschal
Wer sein Testament beim Amtsgericht hinterlegen lässt, zahlt eine einmalige pauschale Gebühr von 75 Euro. Die Eintragung ins Zentrale Testamentsregister kostet weitere 12,50 Euro pro Person, sofern die Abrechnung über den Notar läuft.23
24. Beispiel: 250.000 Euro Reinvermögen, Einzeltestament
Bei einem Reinvermögen von 250.000 Euro fällt für ein notarielles Einzeltestament eine Gebühr von 535 Euro netto an, ein Berliner Testament kostet entsprechend rund 1.070 Euro netto, jeweils zuzüglich Auslagen, Verwahrung und Umsatzsteuer.24
Zentrales Testamentsregister
Seit dem 1. Januar 2012 betreibt die Bundesnotarkammer das Zentrale Testamentsregister (ZTR). Es ist die zentrale Stelle, in der notarielle Testamente und Erbverträge sowie eigenhändige Testamente in amtlicher Verwahrung registriert werden.
25. 23,6 Millionen Registrierungen Ende 2023
Zum 31. Dezember 2023 enthielt das Zentrale Testamentsregister rund 23,6 Millionen Registrierungen zu Testamenten, Erbverträgen und sonstigen erbfolgerelevanten Urkunden. Damit ist es eines der größten Register seiner Art in Europa.25
26. Rund 1 Million Sterbefall-Auskünfte pro Jahr
Jeder Sterbefall in Deutschland wird automatisch beim ZTR abgeglichen. Etwa eine Million Auskünfte werden so pro Jahr an die Nachlassgerichte erteilt. Damit kann sichergestellt werden, dass bekannte Testamente und Erbverträge tatsächlich eröffnet werden.26
27. Eintragung kostet 18 Euro für Notartestament, 15 Euro für eigenhändig
Die einmalige Eintragungsgebühr beträgt 18 Euro für notariell beurkundete Verfügungen und 15 Euro für eigenhändige Testamente in amtlicher Verwahrung. Es fallen keine Folgekosten an.27
Demografie und Familienstrukturen
Wer vererbt, wer erbt und wie viele Pflichtteilsberechtigte es in einer Familie gibt, hängt direkt von der Demografie ab. Patchwork-Familien, Single-Haushalte und steigende Lebenserwartung verändern die Erblandschaft.
28. Rund 1,0 Millionen Sterbefälle in Deutschland (2024)
Im Jahr 2024 sind in Deutschland rund 1,0 Millionen Menschen gestorben. Die Zahl ging gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent zurück. Damit endet die Pandemie-bedingte Übersterblichkeit der Jahre 2020 bis 2022.28
29. Erbschaftsalter im Schnitt 50 bis 60 Jahre
Wer in Deutschland erbt, ist im Schnitt zwischen 50 und 60 Jahre alt. Junge Erwachsene erben vergleichsweise selten, da die Lebenserwartung der Erblasser steigt.29
30. Frauen erben im Schnitt höher als Männer
Laut Auswertungen des Deutschen Alterssurveys liegen die durchschnittlichen Erbschaftssummen bei rund 88.000 Euro für Frauen und rund 79.000 Euro für Männer (inflationsbereinigt, 2002 bis 2017). Der Unterschied ist statistisch nicht signifikant, widerspricht aber dem Klischee, dass Männer beim Erbe bevorzugt werden.30
Digitaler Nachlass
Online-Konten, Cloud-Speicher, Krypto-Wallets und Social-Media-Profile gehören rechtlich zum Erbe (BGH-Urteil vom 12. Juli 2018, III ZR 183/17). Trotzdem regelt nur eine Minderheit der Deutschen ihren digitalen Nachlass.
31. 32 Prozent regeln den digitalen Nachlass (2024)
Laut Bitkom Research kümmern sich 32 Prozent der Internetnutzer in Deutschland um ihren digitalen Nachlass. 16 Prozent haben ihn vollständig geregelt, weitere 16 Prozent zumindest teilweise.31
32. Vorsorge ist seit 2021 rückläufig
2021 hatten noch 40 Prozent eine digitale Nachlassregelung getroffen, 2023 waren es 37 Prozent, 2024 nur noch 32 Prozent. Mögliche Erklärung: Nachlassen der Pandemie-bedingten Sensibilität.32
33. 78 Prozent benennen eine Vertrauensperson
Von den Personen, die ihren digitalen Nachlass geregelt haben, haben 78 Prozent eine Vertrauensperson benannt. 34 Prozent haben Zugänge und Passwörter dokumentiert, nur 15 Prozent haben dies testamentarisch verankert.33
Gemeinnützige Testamente
Wer ohne nahe Angehörige stirbt oder explizit einen guten Zweck unterstützen will, kann gemeinnützige Organisationen testamentarisch begünstigen. Solche Erbschaften sind in Deutschland von der Erbschaftsteuer befreit.
34. 27,2 Prozent der 50- bis 70-Jährigen offen für gemeinnütziges Erben
Eine Auswertung des Spendenmonitors 2024 im Auftrag der Initiative Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum zeigt, dass 27,2 Prozent der 50- bis 70-Jährigen sich vorstellen können, eine gemeinnützige Organisation im Testament zu bedenken. Befragt wurden 2.674 Personen.34
35. Tier- und Naturschutz sind die beliebtesten Zwecke
Bei der Frage nach dem bevorzugten gemeinnützigen Zweck führen Tierschutz (39,8 Prozent) und Umwelt- und Naturschutz (27,0 Prozent), gefolgt von Kinder- und Jugendhilfe mit 23,5 Prozent.35
Generationenwandel und Erbschaftswelle
Die geburtenstarken Jahrgänge der Nachkriegszeit gehen in die Phase, in der sie Vermögen weitergeben. Das treibt das Erbvolumen auf Rekordwerte und stellt Banken, Notare und Finanzberater vor neue Aufgaben.
36. Sechs Millionen Erbfälle in zehn Jahren erwartet
Die DIA-Studie rechnet mit knapp sechs Millionen Erbfällen in Deutschland im Zeitraum 2015 bis 2024. Damit erlebt jeder vierte deutsche Haushalt in dieser Dekade eine Erbschaft.36
37. Erbvolumen wächst weiter: Prognose 2027
Unter Berücksichtigung von Sparquoten und einer angenommenen Wertsteigerung von 2 Prozent pro Jahr erwartet das DIW bis 2027 ein jährliches Übertragungsvolumen von rund 112 Milliarden Euro, ein Plus von 28 Prozent gegenüber 2012.37
38. Postbank-Studie: Erbschaften ab 100.000 Euro deutlich häufiger
Eine Postbank-Auswertung zeigt, dass Erbschaften von mindestens 100.000 Euro um rund 50 Prozent zugenommen haben. Hauptgrund ist der Anstieg der Immobilienpreise in den vergangenen 15 Jahren.38
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Kuch, Max. "Testament Statistiken Deutschland 2026." Testamenteinfach, 2026, testamenteinfach.de/blog/testament-statistiken/
Kuch, Max. "Testament Statistiken Deutschland 2026." Testamenteinfach, 2026. https://testamenteinfach.de/blog/testament-statistiken/
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Deutsche haben ein Testament?
Laut der Deutschen Bank Erbschaftsstudie 2024 haben nur rund 35 Prozent der potenziellen Erblasser ein Testament. Bei den unter 50-Jährigen sind es lediglich 11 Prozent, bei den über 65-Jährigen rund 50 Prozent.
Wie viel Vermögen wird in Deutschland jährlich vererbt?
Nach Schätzungen werden in Deutschland bis zu 400 Milliarden Euro pro Jahr vererbt oder verschenkt. Steuerlich erfasst wird davon allerdings nur ein Teil.
Wie viele Menschen sterben pro Jahr in Deutschland?
In Deutschland sterben jedes Jahr rund eine Million Menschen. Jeder dieser Fälle löst einen Erbfall aus, der ohne Testament nach der gesetzlichen Erbfolge geregelt wird.
Quellenverzeichnis
- 1Deutsche Bank (db.com)
- 2Deutsches Zentrum für Altersfragen (DEAS) (dza.de)
- 3Deutsche Bank (db.com)
- 4Deutsche Bank (db.com)
- 5Deutsches Zentrum für Altersfragen (dza.de)
- 6Deutsche Bank (db.com)
- 7Deutsche Bank (db.com)
- 8Handelsblatt (handelsblatt.com)
- 9§ 2247 BGB (gesetze-im-internet.de)
- 10DIW Berlin (diw.de)
- 11DIA-Studie Erben in Deutschland (dia-vorsorge.de)
- 12Destatis (destatis.de)
- 13Destatis (destatis.de)
- 14DIW Wochenbericht 5/2021 (diw.de)
- 15Deutsche Bank (db.com)
- 16Destatis (destatis.de)
- 17Destatis (destatis.de)
- 18Destatis (destatis.de)
- 19Advocard Streitatlas (advocard.de)
- 20Rose & Partner (rosepartner.de)
- 21Wikipedia (de.wikipedia.org)
- 22Bundesnotarkammer / notar.de (notar.de)
- 23Bundesnotarkammer / notar.de (notar.de)
- 24Testamenteinfach (testamenteinfach.de)
- 25Bundesnotarkammer (bnotk.de)
- 26Zentrales Testamentsregister (testamentsregister.de)
- 27Zentrales Testamentsregister (testamentsregister.de)
- 28Destatis (destatis.de)
- 29DIA-Studie Erben in Deutschland (dia-vorsorge.de)
- 30Deutsches Zentrum für Altersfragen (dza.de)
- 31Bitkom (bitkom.org)
- 32Bitkom 2021 (bitkom.org)
- 33Bitkom Research (bitkom.org)
- 34Apfelbaum-Initiative (mein-erbe-tut-gutes.de)
- 35Apfelbaum-Initiative (mein-erbe-tut-gutes.de)
- 36DIA-Studie Erben in Deutschland (dia-vorsorge.de)
- 37DIW Berlin (diw.de)
- 38Postbank über Versicherungsbote (versicherungsbote.de)
Über den Autor
Max Kuch
Max Kuch beschäftigt sich seit Jahren mit Erbrecht, Nachlassplanung und Verbraucherthemen rund um das Vererben. Für Testamenteinfach sichtet und bündelt er die relevanten Studien von Destatis, DIW Berlin, der Bundesnotarkammer sowie von Banken und Forschungsinstituten und bereitet die Zahlen verständlich auf.